Diabetes was ist das ?
und wie macht sich Diabetes mellitus bemerkbar?
Diabetes melitus ist eine Zuckerstoffwechsel Störung. Beim Nichtdiabetiker liegt der Zuckerspiegel vorm Essen bei 120 mg % und 2 Stunden nach dem Essen nicht über 140 mg %. Beim Diabetiker kann der Zuckerspiegel ohne Behandlung nicht im Normalbereich gehalten werden. Wenn der Zuckerspiegel über 200 mg % erreicht kann es zu Ausscheidungen von Zucker im Urin kommen. Bei zu hohen Zuckerwerten kann es zu Beschwerden kommen, z. B. vermehrtes Harn lassen, übermäßig viel Durst, Kraftlosigkeit, Abgeschlagenheit, Kopfschmerzen, schlechte Wundheilung, Infektionen, Juckreitz, neigung zu Hautinfektionen, Sehstörungen, nächtliche Wadenkrämpfe und Potenzstörungen.Anfangs können beim Typ 2 Diabetis sämptliche Anzeichen fehlen.Häufig wird erst beim ersten Herzinfarkts oder Schlaganfalls ein Diabetis mellitus diagnostiziert. Bei normalen Blutzuckerwerten bestehen solche Beschwerden nicht. Je länger der Blutzucker zu hoch ist und nicht rechtzeitig erkannt wird, desto eher können Folgeschäden auftreten. Diese laßen sich aber durch regelmäßiege Vorsorgeuntersuchungen und eine gute Einstellung mit Tabletten oder Insulin vermeiden. Um den Diabetes erfolgreich zu behandeln,muß der Diabetiker seine Krankheit auch ernst nehmen und den Großteil der Behandlung selbst übernehmen, wie die ständiege Messung seiner Blutzuckerwerte und der verabreichung seiner Medikamente. So läßt sich erreichen, daß die Lebensqualität möglichst wenig eingeschränkt wird.
Folgeschäden durch Diabetes
Ist der Blutzuckerspiegel über Jahre unbehandelt, kann es zu Folgeschäden an den kleinen Blutgefäßen und den Nerven kommen. Schwere Schäden an den Augen ,den Füßen(diabetischer Polyneuropathie),und den Nieren. Bei Diabetiker kommen Herzinfark und Schlaganfälle häufiger vor als bei Nichtdiabetiker. Bei sehr hohen Blutzuckerwerten kann es auch zur Bewustlosigkeit kommen, das diabetische Koma.Zu hohe Blutzuckerwerte können auch auftreten bei einer Viruserkrankung, grippaler Infekt und bei Lungenentzündung.Dann kann das diabetische Koma lebensgefärlich sein.Um den Diabetiker mit Tabletten oder Insulin behandeln zu können, muß er vollständig mitarbeiten, dazu gehört eine gute Schulung, die bei Ärzten und Krankenkassen angeboten werden. Hier lernt der Diabetiker mit seiner Krankheit umzugehen und was bei Nahrungsmittel zu beachten ist. Viele Nahrungsmittel sind anrechnungspflichtig (Kohlehydrate).Nahrungsmittel bestehen neben Mineralstoffen Vitaminen und Wasser aus drei Nährstoffen.
1. Kohlehydrate
2. Eiweiß
3. Fett
Zu den Kohlehydraten gehören auch Stärke und Zucker.
Zucker= Traubenzucker, Haushaltszucker, Fruchtzucker, Malzzucker, Milchzucker.
Stärke=Mais, Kartoffeln, Hartweizen,Nudeln, Reis,Gries, Brot u.s.w.diese werden vom Körper in Traubenzucker umgewandelt.
Diabetische Polyneuropathie (Nervenschädigung)
Auch die Nerven können durch den Diabetes geschädigt werden. Schmerzen und Mißemfindungen der Füße treten auf. Diabetiker die unter Neuropathie leiden, sind gefärdet. Fußverletzungen werden nicht rechtzeitig bemerkt und das kann schwerwiegende Folgen haben.Diabetiker sollten es mit der Fußpflege sehr genau nehmen, jeden Tag die Füße mit einem Spiegel auf verletzungen untersuchen. Die kleinste Verletzung sollte ernst genommen werden. Am besten sofort zum Hausarzt gehen da solche verletzungen beim Diabetiker ernste Volgen haben kann. Falls eine Wunde am Fuß nicht verheilt, sollte der Fuß erstmal entlastet werden.Bei Ärztlicher und vor allem rechtzeitiger Behandlung können Geschwüre am Fuß vermieden werden. Viele Amputationen folgen immer noch wegen zu später ärztlicher Behandlung.
Der Zuckerstoffwechsel
Mit dem Blut gelangt der Zucker zu den Körperzellen,die Zellen benötigen ihn zur Energieversorgung. Der Körper benötigt das Insulin damit der Zucker in den Zellen aufgenommen werden kann.Insulin ist ein Hormon, es wird in den Inselzellen der Bauchspeicheldrüse prodoziert.Insulin sorgt auch dafür, das weniger Zucker aus der Leber ins Blut gelangt und es ermöglicht dem Traubenzucker aus dem Blut in die Zellen zu gelangen. Für den Eiweißstoffwechsel ist das Insulin ebenfalls notwendig, da das Eiweiß für den Muskelaufbau benötigt wird. Wenn zu wenig Insulin vorhanden ist werden auch Muskel und Fettgewebe abgebaut. Insulin ist dafür verantwortlich, daß Zucker,Eiweiß und Fettstoffwechsel reibungslos funktionieren. Jeder Nichtdiabetiker hat immer ausreichend Insulin im Blut.
Blutzucker-Umrechnungstabelle
|
mg % |
mmol/l |
mg % |
mmol/l |
mg % |
mmol/l |
|---|---|---|---|---|---|
|
18 |
1,0 |
138 |
7,7 |
258 |
14,3 |
|
24 |
1,3 |
144 |
8,0 |
264 |
14,7 |
|
30 |
1,7 |
150 |
8,3 |
270 |
15,0 |
|
36 |
2,0 |
156 |
8,7 |
276 |
15,3 |
|
42 |
2,3 |
162 |
9,0 |
282 |
15,7 |
|
48 |
2,7 |
168 |
9,3 |
288 |
16,0 |
|
54 |
3,0 |
174 |
9,7 |
294 |
16,3 |
|
60 |
3,3 |
180 |
10,0 |
300 |
16,7 |
|
66 |
3,7 |
186 |
10,3 |
306 |
17,0 |
|
72 |
4,0 |
192 |
10,7 |
312 |
17,3 |
|
78 |
4,3 |
198 |
11,0 |
318 |
17,7 |
|
84 |
4,7 |
204 |
11,3 |
324 |
18,0 |
|
90 |
5,0 |
210 |
11,7 |
330 |
18,3 |
|
96 |
5,3 |
216 |
12,0 |
336 |
18,7 |
|
102 |
5,7 |
222 |
12,3 |
342 |
19,0 |
|
108 |
6,0 |
228 |
12,7 |
348 |
19,3 |
|
114 |
6,3 |
234 |
13,0 |
354 |
19,7 |
|
120 |
6,7 |
240 |
13,3 |
360 |
20,0 |
|
126 |
7,0 |
246 |
13,7 |
366 |
20,3 |
|
132 |
7,3 |
252 |
14,0 |
372 |
20,7 |
Was tun bei Unterzuckerung ?
Wenn Sie Anzeichen einer Unterzuckerung bemerken,warten Sie auf keinen Fall darauf, daß der Blutzuckerspiegel von alleine wieder ansteigt, sondern handeln Sie sofort. Tragen Sie immer Traubenzucker mit sich oder Zuckerhaltige Getränke wie z.B. Apfelsaft oder Cola, keine light Produckte, da diese mit Süßungsmittel gesüßt sind und kein Zucker enthalten. Messen Sie unbedingt Ihren Zuckerspiegel bevor Sie das Haus verlassen, zum Einkaufen oder längere Spaziergänge. Sollten Sie eine Fahrradtour unternehmen, essen Sie vorher noch eine Kleinigkeit (Brot oder eine Banane) und nehmen Sie sich noch extra ne kleinigkeit für die Pause mit. Machen Sie bei solchen Unternemungen öffters mal eine kleine Pause um Ihren Blutzuckerspiegel zu kontrollieren. Eine Unterzuckerung kann auch ohne Vorwarnung eintreten. Meistens jedoch macht sie sich vorher bemerkbar. Sie fühlen sich nervös, zittrig, bekommen Kopfschmerzen, weiche Knie,haben Heißhunger, Schweißausbruch,sind verwirrt, blaß und unkonzentriert. Wenn Sie diese Symptome beachten und dementsprechelnd handeln, brauchen Sie eine Unterzuckerung nicht zu fürchten.
Ursachen einer Unterzuckerung
Nach einer Unterzuckerung fragt man sich immer, wie es dazu kommen konnte. Es kann viele Ursachen haben z.B.:
Zuviel Einheiten Insulin gespritzt.
Zuwenig oder zu spät gegessen nach dem Spritzen.
Sportliche Aktivitäten.
Alkohol.
Diabetes und Alkohol
Zuviel Alkohol ist schädlich nicht nur für Diabetiker, Alkohol stört den Arbeitsablauf der Leber, da die Leber nicht mehr genug Zucker ins Blut abgeben kann.Für ein Diabetiker kann zuviel Alkohol auch zur Unterzuckerung und somit zum Tod führen. Das soll aber nicht heißen, daß Diabetiker kein Alkohol trinken dürfen, sondern darauf achten, daß sie nur Alkohol trinken, die den Blutzucker nicht erhöhen, wie z. B. trockene Weine oder Sekte , Cognac, Whisky, Korn, Brandy, Aquavit und Calvados, aber höchstens zwei Gläser. Ein Bier zum Abendbrot/0,2 Liter) ist auch erlaubt. Bei zu viel Bier kann der Malzzucker den Blutzuckerspiegel rapiede erhöhen, fällt aber ebenso schnell wieder ab (Unterzuckerung), mit Alkohol im Blut kann man den Blutzuckerspiegel schlecht unter Kontrolle halten, daher sollte ein Diabetiker mit Alkohol sehr vorsichtig sein.
1 Broteinheit =1 BE=12 g Kohlehydrate
Einer Broteinheit entsprechen
|
Milch und Milchprodukte |
|
1 Glas |
Milch 200ml |
1BE |
|
1Glas |
Kefir 200 ml |
1BE |
|
1Glas |
Joghurt 200 ml |
1BE |
|
1Glas |
Buttermilch 200 ml |
1 BE |
|
Backwaren |
Getreide |
Brot |
|
1/2 |
Brötchen 20 g |
1 BE |
|
1/2 Scheibe |
Grahambrot 25g |
1 BE |
|
2 Scheiben |
Knäckebrot 25 g |
1 BE |
|
1/2 Scheibe |
Pumpernickel 25 g |
1 BE |
|
1/2 Scheibe |
Roggenvollkornbrot 25 g |
1 BE |
|
1 Scheibe |
Vollkorntoasbrot 25 g |
1 BE |
|
1/2 Scheibe |
Weißbrot 20 g |
1 BE |
|
2 |
Weizenmischbrot 20 g |
1 BE |
|
2 |
Zwieback 15 g |
1 BE |
|
5 |
Kräcker 15 g |
1 BE |
|
15 |
Salzstangen 15 g |
1 BE |
|
Teigwaren |
Getreideerzeugnisse |
Mehle |
|
1 Eßlöffel |
Buchweizen 15 g |
1 BE |
|
2 Eßlöffel |
Cornflakes 15 g |
1 BE |
|
1 Eßlöffel |
Gerstenkörner 15 g |
1 BE |
|
1 Eßlöffel |
Gerstengraupen 15 g |
1 BE |
|
1 Eßlöffel |
Grünkern 15g |
1 BE |
|
1 Eßlöffel |
Haferkörner 15 g |
1 BE |
|
1 Eßlöffel |
Haferflocken 15 g |
1 BE |
|
1 Eßlöffel |
Hirse 15g |
1 BE |
|
1 Eßlöffel |
Maismehl 15 g |
1 BE |
|
1 Eßlöffel |
Paniermehl 15 g |
1 BE |
|
1 Eßlöffel |
Puddingpulver-Schoko 15g |
1 BE |
|
1 Eßlöffel |
Reis-roh 15g |
1 BE |
|
2 Eßlöffel |
Reis-gekocht 45 g |
1 BE |
|
1 Eßlöffel |
Roggenkörner 15 g |
1 BE |
|
1 Eßlöffel |
Roggenmehl 15 g |
1 BE |
|
|
Teigwaren-roh 15 g |
1 BE |
|
|
Teigwaren-gekocht 45 g |
1 BE |
|
1 Eßlöffel |
Weizenkörner 15 g |
1 BE |
|
1 Eßlöffel |
Weizenmehl 15 g |
1 BE |
|
1 Eßlöffel |
Weizengrieß 15g |
1 BE |
|
Kartoffeln |
Kartoffelprodukte |
Gemüse |
|
1 kleine |
Kartoffel 65 g |
1 BE |
|
|
Kartoffelchips 25 g |
1 BE |
|
1 Eßlöffel |
Kartoffelpüreepulver 15 g |
1 BE |
|
2 Eßlöffel |
Kartoffelpüree- zubereitet 75 g |
1 BE |
|
|
Kastanien-Maronen 30 g |
1 BE |
|
1/2 |
Knödel 45 g |
1 BE |
|
2 |
Kroketten 35 g |
1 BE |
|
3 Eßlöffel |
Maiskörner 65 g |
1 BE |
|
|
Maiskolben ohne Blätter 100 g |
1 BE |
|
|
Pommes frittes 35 g |
1 BE |
|
Obst |
(*mit Stein und Schale) |
|
|
1 Scheibe |
Ananas * 140 g |
1 BE |
|
1 kleiner |
Apfel * 90 g |
1 BE |
|
1 mittelgroße |
Apfelsine * 150 g |
1 BE |
|
2-3 |
Aprokosen * 110 g |
1 BE |
|
1/2 mittelgroße |
Banane * 70 g |
1 BE |
|
1 kleine |
Birne * 90 g |
1 BE |
|
7 Eßlöffel |
Heidelbeeren 140 g |
1 BE |
|
8 Eßlöffel |
Brombeeren 140 g |
1 BE |
|
10 |
Erdbeeren 160 g |
1 BE |
|
1 |
Feige * 80 g |
1 BE |
|
|
Granatapfel * 170 g |
1 BE |
|
|
Guave * 170 g |
1 BE |
|
8 Eßlöffel |
Himbeeren 150 g |
1 BE |
|
7 Eßlöffel |
Holunderbeeren 140 g |
1 BE |
|
7 Eßlöffel |
Johannisbeeren-rot 140 g |
1 BE |
|
1 |
Kakipflaume * 70 g |
1 BE |
|
|
Kirschen * 90 g |
1 BE |
|
1 große |
Kiwi * 110 g |
1 BE |
|
|
Kumquat * 70 g |
1 BE |
|
|
Litschi * 90 g |
1 BE |
|
2 |
Mandarinen * 150 g |
1 BE |
|
|
Mango * 110 g |
1 BE |
|
|
Melone, Charantais * 100 g |
1 BE |
|
3 |
Mirabellen * 70 g |
1 BE |
|
1/2 |
Pampelmuse-Grapefruit * 170 g |
1 BE |
|
1 |
Pfirsich * 120 g |
1 BE |
|
4 |
Pflaumen * 90 g |
1 BE |
|
7 Eßlöffel |
Preiselbeeren 140 g |
1 BE |
|
1 |
Quitte * 140 g |
1 BE |
|
6 Eßlöffel |
Stachelbeeren 120 g |
1 BE |
|
|
Tamarillo 130 g |
1 BE |
|
|
Wasserkastanie * 100 g |
1 BE |
|
|
Wassermelone * 270 g |
1 BE |
|
12 |
Weintrauben * 70 g |
1 BE |
|
Frisch gepreßte Säfte = 100 ml = 1 BE |
Zwischenmahlzeiten
|
Zwischenmahlzeiten für Vormittags, Nachmittags und Spätimbis kleine Mahlzeiten mit 10-12 g KH = 1 BE Pro Portion |
|
1/2 große Grapefruit mit Schale 200 g |
90 Kcal |
1 BE |
|
2 Scheiben Knäckebrot 16 g |
65 Kcal |
1 BE |
|
250 g Joghurt 1,5 % Fett |
115 Kcal |
1 BE |
|
200 ml Gemüsesaft |
50 Kcal |
1 BE |
|
Zwieback 15 g |
55 Kcal |
1 BE |
|
Wassermelone mit Schale 260 g |
70 Kcal |
1 BE |
|
Kräcker 3 Stck.15 g |
70 Kcal |
1 BE |
|
1 Tasse Maggi Champignongcremesuppe |
140 Kcal |
1 BE |
|
1/2 Brötchen Trocken ohne Belag |
70 Kcal |
1 BE |
|
2 Tassen Buttermilch 250 ml |
90 Kcal |
1 BE |
|
1/2 Banane 70 g |
60 Kcal |
1 BE |
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